Aktuell - Mitteilungen

«Gerade in diesen stürmischen Zeiten ist es wichtig, dass wir uns solidarisch zeigen – um uns und unsere Mitmenschen zu schützen. Halten wir uns an die behördlich vorgegebenen Empfehlungen, handeln wir verantwortungsvoll und vertrauen wir auf Gott; darauf, dass er uns Kraft, Mut und Zuversicht schenkt.»

Brigitte Stebler, Präsidentin Kirchgemeinderat


«In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost …»
Liebe Kirchenglieder
Seitdem das Coronavirus die Welt auf Trab hält, ist vieles nicht mehr so wie vorher. Es ist eben auch gefährlicher als eine normale Grippe, und es gibt den besonders gefährdeten Personenkreis, den es aktiv zu schützen gilt. Dies scheint mir äusserst wichtig zu sein: die grosse Rücksichtnahme auf geschwächte und vulnerable Personen. Da kommen mir viele Menschen aus meinem Kirchenkreis Wabern und der gesamten Kirchgemeinde Köniz in den Sinn, die mir und auch den andern Mitarbeitenden in den letzten Jahren sehr lieb geworden sind und von denen wir alle hoffen, dass sie gesund und munter bleiben!

Dass eine solche Pandemie uns verunsichert und auch Angst einflösst, ist verständlich.

Zu Beginn der Ausbreitung des Coronavirus kam mir plötzlich das bekannte biblische Wort in den Sinn: «In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.» (Johannesevangelium 16,33) Solange wir leben, gehört es zu unserer menschlichen Existenz, dass wir Angst haben – so vielleicht vor dem Scheitern oder davor, gemobbt zu werden, aber auch vor allem vor dem Krankwerden oder dem Sterben. In der Seelsorge treffe ich immer wieder auf Menschen, die unterschiedlich starke Ängste ausstehen müssen. Einige fortwährend und tagtäglich, andere wieder zum Glück nur situationsbedingt. Diese neuartige Corona-Krise verunsichert und verängstigt viele Menschen sehr. Da tönt doch dieses jesuanische «Aber seid getrost…» irgendwie unpassend, finden Sie nicht auch? Aber: Es gilt gerade jetzt, füreinander da zu sein, in dieser Notsituation, und zwar besonders für die, die jetzt ängstlich und panisch sind. Jesus spricht hier davon, dass seine Jünger in ihm Frieden finden, weil sie geistlich nicht allein sind: «Ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.» So beschreibt Jesus seine eigene Situation vor seinem bevorstehenden Leidensweg, den er freiwillig auf sich nehmen wird.

In der jetzigen komplexen und sich fortlaufend verändernden Situation gilt es meiner Meinung nach, einerseits möglichst viel Eigenverantwortung wahrzunehmen und andererseits Solidarität mit andern zu zeigen. Wir können diese Krise nur zusammen gut meistern! Dadurch, indem wir einander immer wieder neu Mut zusprechen: «Seid getrost!» Dies vermag vielleicht nicht all unsere Angst aufs Mal verschwinden zu lassen, aber es wird uns doch für einen Moment lang klar vor Augen führen, wie viel Jesus auf seinem Weg für andere getan und getragen hat. Er ist an der Welt und für sie gestorben, für uns, damit wir einen Teil unserer Angst dank ihm verlieren und so neu Hoffnung finden können.

Herzlich grüsst Sie

Maria Fuchs Keller, Pfarrerin Kirchenkreis Wabern und Koordinatorin Berufsgruppe Pfarrkollegium

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