Das Wichtigste in Kürze

 

Editorial

 

Bernhard Neuenschwander
Pfarrer in Wabern

 

Die Kirchgemeinde Köniz sind wir.
Sind wir es?

Zugehörigkeit ist ein Gefühl
Es ist nicht einfach, sich in der Kirchgemeinde Köniz zuhause zu fühlen. Ein Zugehörigkeitsgefühl kann zu einem bestimmten Kirchenkreis entstehen. Vielleicht nimmt man dort bei Bedarf ausgewählte Dienstleistungen in Anspruch. Vielleicht besucht man bestimmte Anlässe regelmässig und sucht eine Beziehung zu den anwesenden Menschen. Vielleicht fühlt es sich aber auch einfach richtig an dazuzugehören, selbst wenn man das Leben der Gemeinde kaum wahrnimmt, weil man sich von der blossen Zugehörigkeit getragen fühlt und das Vorhandensein der Kirche grundsätzlich gut findet. Wie eng oder locker die Zugehörigkeit ist, sie ist in jedem Fall weit mehr als eine äussere Angelegenheit: Sie ist ein Gefühl, das man hat und haben möchte. Nur ist genau das ein Problem. Ein Gefühl von Zugehörigkeit zur ganzen Kirchgemeinde Köniz entsteht nicht leicht.

Personelle Turbulenzen
Dass es schwierig ist, sich zur ganzen Kirchgemeinde Köniz zugehörig zu fühlen, hat verschiedene Gründe. Bisher hat die Kirchgemeinde weitgehend darauf verzichtet, einen ideologischen oder hierarchischen Überbau zu schaffen, um Einheit zu stiften. Es gibt zwar einheitliche Reglemente und Verordnungen, kaum aber gemeinsame Visionen und Ziele. Die organisatorische und strukturelle Verbundenheit auf Ebene Kirchgemeinderat und Administration beschränkt sich auf das ökonomisch Sinnvolle und verfolgt bewusst keine zentralistischen Absichten. Föderalismus gilt viel und wird in den sehr heterogenen Kirchenkreisen ausgiebig gepflegt. Offensichtlich ist die Kirche Köniz nicht ein Zentrum mit integrativer Ausstrahlung auf die restliche Kirchgemeinde. Hinzu kommt, dass die Kirchgemeinde Köniz im Zusammenhang mit den Turbulenzen um Pfarrer André Urwyler in den letzten Jahren etliche Male für negative Schlagzeilen gesorgt hat. Diese Turbulenzen haben die Kirchgemeinde in zwei Lager gespalten, und die Wunden über die Spaltung haben erst angefangen zu heilen. All dies ist einer Identifikation mit der ganzen Kirchgemeinde Köniz wenig förderlich.

Eine Gemeinde selbstverantwortlicher und solidarischer Menschen
Man kann über diese Situation lamentieren, und man kann sie als Chance zu einer mündigen, an Selbstverantwortung orientierten, christlichen Gemeinde lesen. In einer grossen, heterogenen und entsprechend komplexen Kirchgemeinde wie Köniz eine ist sind Spannungen und Konflikte programmiert. Entscheidend ist deshalb, wie man damit umgeht. Will die Kirchgemeinde Köniz ihren Mitgliedern unterschiedliche Beheimatungen in sieben Kreisen bieten, ist sie dazu herausgefordert, die Solidarität unter den Kreisen zu fördern, eine gute Konfliktkultur zu pflegen und Aufgaben differenziert anzugehen. Wenig Platz aber besteht für blinde Gleichschaltung, simple Einheitslösungen sowie für Menschen, die rechthaberisch auftreten und beanspruchen, ihr Umfeld dominieren zu können. Sie braucht stattdessen Menschen, die bereit sind, miteinander gute Lösungen zu finden, Differenzen auszuhalten und wertzuschätzen und dabei nicht zu vergessen, dass das Evangelium, wie es in der Bibel bezeugt ist, in diesen Prozessen wahrgenommen und gestaltet werden will. So gesehen ist die Zugehörigkeit zur Kirchgemeinde Köniz eine praktisch gelebte, zuweilen anspruchsvolle, aber auch bereichernde Aufgabe.

Bernhard Neuenschwander, Pfarrer in Wabern

 

1-2-3-4-5-6-7 - wovon sprechen wir eigentlich?

Bernard Ferrazzini

Bernard Ferrazzini zum Begegnungsprojekt 1,2,3,4,5,6,7:
„Gott hat Seine Welt noch nie im Stich gelassen! Fasst Mut!“

Das kleine Echo auf meinen Initiative, das Begegnungsprojekt 1,2,3,4,5,6,7 – es hat mich kaum überrascht. Unsere Kirche ist müde vom Streiten und Organisieren. Sie ist mutlos und fragt: „Wer fragt nach uns?“

Toni Frisch, der ehemalige Chef der humanitären Hilfe des Bundes, traf am 26. Januar im gut gefüllten Murrihuus Schliern beim Begegnungsprojekt 1,2,3,4,5,6,7 den Kern: Wir leben nicht für uns selber, sondern als Teil einer Familie. Die Kirche ist nicht Selbstzweck, sondern wichtig als Wächterin darüber, dass die Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleibt.

Wir Schweizer spenden viel, doch eigentlich beschämen uns die Afrikaner: Millionen von Flüchtlingen werden durchgetragen von Einheimischen, die selber fast nichts oder jedenfalls weniger als wir haben.

Alle wollen sie leben, und ein wenige Freude und Glück finden, alle auf unserer einen Erde, mit ihren 7 Erdteilen und 7 Ozeanen als Quellen der Ernährung. Das ist eine enorme Aufgabe für uns alle, Nothilfe ist nicht Ausnahme, sondern Normalfall, im Familienalltag bei uns und in der Weltfamilie – von der wir Reichen ein Teil sind.

Alle Menschen sind eine Familie, mit dem einen Gott als Vater und Mutter. „Wie oft soll ich meinen Bruder, meine Schwester ans Herz ziehen, meine Türe öffnen, meinen Geldbeutel? 7 Mal?“ - Nein, 70 mal 7 Mal (Mt. 18,21f), oder noch viel mehr, wie es der Christus gemeint und getan hat.

„1,2,3,4,5,6,7 – und dann frisch wieder von vorne, denn Gott hat Seine Welt noch nie im Stich gelassen! Fasst Mut und wagt die Zukunft!“
Das hast du zu rufen, liebe alte Kirche, vielleicht gerade dir selber! Der Friede sei mit uns allen.

Pfarrer Bernard Ferrazzini, Niederscherli

Abschluss Begegnungsprojekt 1,2,3,4,5,6,7
Spiel und Spass, Chorgesang, Musik und Suppe am 24. März, 14 bis 19 Uhr, Rittersaal Schloss Köniz.

 

Weltgebetstag


Justice

‚JUSTICE‘ von Hanna Cherijan Varghese


Gottesdienst zum Weltgebetstag am Freitag, 2. März 2012 um 20:00 Uhr in der katholischen Kirche St. Josef.
Die Liturgie des Weltgebetstags wird jeweils von Frauen aus fernen Ländern erarbeitet, dieses Jahr von Frauen aus Malaysia. Der Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Josef wird von Frauen aus den Kirchenkreisen Liebefeld, Köniz, Schliern und der Pfarrei St. Josef gestaltet. Anschliessend an den Gottesdienst gemütliches Zusammensein mit Gebäck und Getränken.

KK Köniz KK Liebefeld KK SchliernPfarrei St. Josef Köniz
  • Stille am Abend im Liebefeld


    NEU für Berufstätige, jüngere und ältere Menschen: Stille am Abend

    einmal monatlich am Donnerstagabend.


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  • Die dunkle Seite Gottes 


    Themenreihe der Kirchenkreise Spiegel und Wabern zur Passionszeit 2012.


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  • Begegnungsprojekt 1,2,3,4,5,6,7


    Das Begegnungsprojekt 1,2,3,4,5,6,7 schliesst seine Veranstaltungsserie am 24. März im Rittersaal im Schloss Köniz ab.


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  • Missa Animata von Ueli Kilchhofer


    Mit ChoReMio und den BelpSingers:
    Das sind ca. 90 SängerInnen und ein 10-köpfiges Orchester!


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  • Zeit-Inseln in Fastenzeit


    Die Zeit-Inseln sind für alle, die zur Ruhe kommen und ein Stück Spiritualität im Alltag pflegen möchten.


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  • Film „El bano del Paba“ aus Uruguay 


    Eine wunderbare kleine Geschichte über Träume, die in einer globalisierten Welt von Medien gemacht und geschürt werden.


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  • Mitenand ässe


    Ökumenischer Suppentag in der Pfarrei St. Josef in Köniz unter dem Motto „Mehr Gleichberechtigung heißt weniger Hunger“.


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  • Suppentag im Murrihuus


    Gut essen und dabei Gutes tun:
    Wir servieren Ihnen Kartoffelsuppe mit Gemüse im Murrihuus.


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  • Wildniscamp


    Entdecke den König in dir.

    18. - 20. April 2012.
    Für Junge ab dem 7. Schuljahr.


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  • ZIVILCOURAGE – nur etwas für Helden?

    Ein Kurs für Frauen und Männer ab 16 Jahren

    15. Mai 2012, 19.00 – 22.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Wabern


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  • JUGEND-VISIONSSUCHE


    3 Tage und drei Nächte allein und fastend in der Natur

    29. Juli – 11. August 2012
    Für Jugendliche und junge Erwachsene von 16 bis 24 Jahren


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  • Videoprojekt


    Sommerzeit für deinen Clip.

    7. & 8. August 2012

    Für Jugendliche ab dem 7. Schuljahr


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